MEINE POLITIK

Stundenplanwechsel für Rottal-Inn - meine Themen

Die Menschen in Rottal-Inn treibt einiges um. Das bekommen mein Team und ich jeden Tag gesagt. Daraus haben wir sieben Schwerpunktbereiche für die Zeit 2026-32 entwickelt, denen ich mich als Landrat verstärkt widmen möchte. In den Schulen wechseln die Stundenpläne halbjährlich, in der Kommunalpolitik nur alle sechs Jahre, weshalb wir die Zukunft immer im Blick haben müssen.

Mit Sicherheit für mehr Sicherheit in Rottal-Inn

Schon von Berufs wegen ist mir die Sicherheit der Menschen in Rottal-Inn ein großes Anliegen. Entsprechend ist das auch mein Hauptwahlkampfslogan: ich werde mit Sicherheit für Rottal-Inn arbeiten und alles geben und das Thema Sicherheit dabei in all seinen Formen betrachten.
Bayern ist bekanntlich derzeit das sicherste Bundesland. Damit das auch gerade hier in Rottal-Inn so bleibt, müssen die drei Polizeiinspektionen erhalten bleiben und personell gestärkt werden; es darf keine Rückstufung zur Polizeistation geben.

Der Zivil- und Katastrophenschutz darf in Zeiten des Klimawandels und von Säbelrasseln auch nicht stiefmütterlich behandelt werden. Die Rettungskette muss funktionieren und der Landrat hat eine wichtige Funktion im Katastrophenfall.

Schon von Berufs wegen ist mir die Sicherheit der Menschen in Rottal-Inn ein großes Anliegen. Entsprechend ist das auch mein Hauptwahlkampfslogan: ich werde mit Sicherheit für Rottal-Inn arbeiten und alles geben und das Thema Sicherheit dabei in all seinen Formen betrachten.
Bayern ist bekanntlich derzeit das sicherste Bundesland. Damit das auch gerade hier in Rottal-Inn so bleibt, müssen die drei Polizeiinspektionen erhalten bleiben und personell gestärkt werden; es darf keine Rückstufung zur Polizeistation geben.
Der Zivil- und Katastrophenschutz darf in Zeiten des Klimawandels und von Säbelrasseln auch nicht stiefmütterlich behandelt werden. Die Rettungskette muss funktionieren und der Landrat hat eine wichtige Funktion im Katastrophenfall.
Auch in der Prävention hat ein Landkreis seine Aufgaben zu erfüllen: das betrifft gerade die jungen Menschen. In der Zusammenarbeit mit Streetwork, Jugendamt und Vereinen muss die Jugend eine Perspektive haben, fernab von Gewalt und Drogen. Auch die nötige Infrastruktur muss dafür gegeben sein. Dabei will ich nicht das Rad neu erfinden, sondern kostensparend auf bereits vorhandene Strukturen setzen; diese müssen ausgebaut und gefördert werden. Die Forderung der Grünen nach einem eigenen Frauenhaus halte ich beispielsweise für nicht fertig gedacht. Sehr wohl müssen wir aber unsere Verpflichtungen gegenüber dem für uns zuständigen Frauenhausverbund erfüllen und das Thema enttabuisieren.


Auch in der Prävention hat ein Landkreis seine Aufgaben zu erfüllen: das betrifft gerade die jungen Menschen. In der Zusammenarbeit mit Streetwork, Jugendamt und Vereinen muss die Jugend eine Perspektive haben, fernab von Gewalt und Drogen. Auch die nötige Infrastruktur muss dafür gegeben sein. Dabei will ich nicht das Rad neu erfinden, sondern kostensparend auf bereits vorhandene Strukturen setzen; diese müssen ausgebaut und gefördert werden. Die Forderung der Grünen nach einem eigenen Frauenhaus halte ich beispielsweise für nicht fertig gedacht. Sehr wohl müssen wir aber unsere Verpflichtungen gegenüber dem für uns zuständigen Frauenhausverbund erfüllen und das Thema enttabuisieren.

Eine Auswahl meiner Themen

Mit Sicherheit an der Laubsäge: für unsere heimische Wirtschaft

Zur Sicherheit gehört auch die soziale Sicherheit. Damit die weiter gewährleistet ist, brauchen wir eine starke Wirtschaft. Ohne Wirtschaft kein Sozialstaat, ohne Sozialstaat kein modernes Deutschland. Deshalb lehne ich radikale Kehrtwendungen ab. Was aber klar ist: nur vom Umverteilen zu reden erwirtschaftet nichts. Und soziale Gerechtigkeit bedeutet eben in erster Linie auch einen vernünftigen Umgang mit der arbeitenden Bevölkerung und deren Arbeitsplätzen sowie Steuergeldern, und keinen einseitigen Fokus auf Leistungsempfänger. An dieses Gewirr an Interessen und Sorgen, Wünschen und Verpflichtungen muss ich als Landrat auf Kreisebene ran, stets eine gut geschliffene, präzise Laubsäge statt einer laut dröhnenden Kettensäge im Gepäck. Ich will die Fundamente eines sozialen Landkreises nicht zerstören, sondern pflegen, ohne dabei nötige Reformen zu verschlafen.
Wichtige Instrumente sind für mich dabei Firmenbesuche, und das nicht erst sechs Monate vor der Wahl. Ich will vor Ort helfen und hören, wo der Schuh drückt.  Die Maxime bisher war oft: geht nicht. Als Landrat darf ich mich aber nicht hinter meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Paragraphen verstecken. Die neue Losung muss lauten: wie schaffen wir es, dass wir möglichst nah an das gewünschte Ergebnis kommen, selbst wenn uns Hindernisse im Weg stehen. Das ist gelebter Bürokratieabbau. Enttäuschungen wird es trotzdem geben, da bin ich nicht blauäugig. Die werktätige Bevölkerung muss aber deutlich sehen, dass in der Ringstraße 4-7, 84347 Pfarrkirchen alles getan wird, um ihre Arbeitsplätze vor Ort zu erhalten.

Handwerk muss bei uns weiter goldenen Boden haben. Dafür braucht es derzeit vor allem Nachwuchs. Ich bekenne mich daher zum Berufsschulneubau. Fraglich ist freilich, ob eine Sanierung nicht ökologischer und letztlich ökonomischer gewesen wäre. Hier ist es am amtierenden Landrat, endlich Kostentransparenz herzustellen und Ross und Reiter bei der Entscheidungsfindung für den Neubau an diesem nicht unbedingt naheliegenden Standort zu nennen. Soweit es mir rechtlich möglich ist, werde ich als Landrat die entsprechenden Vorgänge zu rekonstruieren versuchen und Öffentlichkeit herstellen. Der Rüffel des Steuerzahlerbundes für den Landkreis war schon sehr hart und das darf sich gerade in wirtschaftlich fordernden Zeiten nicht wiederholen.
Die Landwirtschaft ist bei uns weiter ein landschaftsprägender Wirtschaftszweig. Ob konventionell oder biologisch, sie verdient unsere Unterstützung. Direktvermarktung sollten wir weiter fördern, gerade bei gesundem Essen für Kindertagesstätten und Schulen verstärkt einsteigen. Ohne den Rohstoff Holz geht im Bereich Klimaschutz wenig, hier können wir mit innovativen Betrieben und unseren Waldbauern wegweisende Akzente setzen. Wichtig ist auch der Umgang zwischen Menschen und Tier. Beide müssen zusammenleben und miteinander auskommen. Dort wo das nicht ohne massive Verwerfungen möglich ist, müssen wir als Gesellschaft handeln, das gilt auch für den Biber. Eine Wiederansiedlung des Wolfes sehe ich sehr kritisch.
Der Gründung eines Regionalwerkes zur besseren Wertschöpfung der durch erneuerbare Energien erzielten Gewinne vor Ort unterstütze ich ausdrücklich.

Mit Sicherheit gut versorgt: Gesundheit

Gerade hier auf dem Land ist sie unverzichtbar: eine flächendeckende, umfangreiche medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger.
Unsere Krankenhäuser sind die Eckpfeiler der Gesundheitslandschaft Rottal-Inns. Das Klinikmanagement hat gut gearbeitet und Strukturen geschaffen. Jetzt gilt es für die Bundesregierung: wir brauchen ein Signal aus Berlin wie wir mit unseren Kliniken weitermachen können. Die unermüdliche Arbeit der Mitarbeitenden muss honoriert und geschützt werden, sie verdienen Klarheit! Selbiges gilt für unsere Steuerzahlerinnen und Steuerzahler vor Ort. Frau Warken von der CDU muss sagen, was sie mit den Reformplänen von Karl Lauterbach (SPD) vorhat. Wir hängen bereits ein Jahr in der Luft, weil nichts passiert!
In diesem Zusammenhang müssen wir auch unser Rettungswesen und die lokalen Rettungswachen sowie die Helfer vor Ort stärken. Sie sind das Bindeglied vom Unfall in die Kliniken.
Zu wenig wird mir bisher die Sicherstellung der Hausarztversorgung thematisiert. Hausärzte sparen uns massiv Kosten und vermeiden Behandlungsfehler. Mit 60 Jahren im Schnitt stellt der Bereich um Eggenfelden einen der ältesten Bayerns dar und der Raum Simbach ist weiterhin unterversorgt. Hier müssen wir als Kreis innovative Projekte wie zuletzt von der Verwaltungsgemeinschaft Ering/Stubenberg als Modell für andere Gebiete im Blick haben, auf mehr Zuteilung aus der Landarztquote pochen oder eigene Stipendien vergeben.

Mit Sicherheit ans Ziel kommen: unsere Infrastruktur

Es fährt kein Zug nach nirgendwo. So darf es unserer Region zukünftig am Linienstern Mühldorf nicht ergehen. Auf der Rottalbahn müssen die Anschlüsse aus München ins Rottal besser gesichert werden und in Richtung Simbach dürfen wir die Elektrifizierung auf keinen Fall abschreiben. Unser Landkreis hat zudem eines der längsten Kreisstraßennetze Bayerns. Darauf müssen wir verstärkt achten und den Kreisbauhof Benk und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur mit einem neuen Gebäude, sondern bei ihrer alltäglichen Arbeit mehr wertschätzen und sichtbarer machen. Ausbesserungsarbeiten an Straßen sind zudem sehr wichtig, sollten aber besser koordiniert und rechtzeitig angekündigt werden. Die größte Straße im Kreis wird irgendwann die A94 sein. Hoffentlich. Hier kämpfe ich für eine Untertunnelung Simbachs. Generell gilt: der Staat hat derzeit einen großen Bedarf an Flächen, sei es für Leitungen, Umspannwerke, Windräder. Wir werden diese Projekte nicht überall im Kreis verhindern können, auch wenn wir die Hauptbetroffenen sind, da viele unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch im Chemiedreieck, bei BMW oder ZF beschäftigt sind und dort Energie benötigt wird. Sehr wohl lassen sich aber Verbesserungen erzielen und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitiger einbinden. Wir müssen auf dem Land auch nicht jeden Unsinn kommentarlos erdulden, der gerne in den Städten beschlossen wird. Dafür muss ein Landrat hartnäckig sein und das Ziel fest im Auge haben – auch wenn es mal unbequem wird. Mein fester Vorsatz daher: auf Informationsveranstaltungen zu Infrastrukturthemen bin ich präsent, versuche zu vermitteln und stelle mich den Anfragen der Bürgerinnen und Bürger – auch wenn diese von Fall zu Fall viel Unmut enthalten mögen- und lasse mich nicht entschuldigen.
Unsere eigene digitale Infrastruktur im Landratsamt müssen wir ausbauen. Das ist für mich eine Bringschuld der Verwaltung. Formulare sind grundsätzlich online nutzbar und ausfüllbar zu machen, damit auch am Wochenende Anträge bearbeitet und abgeschickt werden können. Extra einen Tag für einen Verwaltungsakt frei nehmen sollte nicht mehr sein. Klar ist: wer will, kann immer persönlich vorbeikommen. Aber extra immer persönlich vorbeikommen müssen? Diese Zeiten sollten wir hinter uns lassen. Selbiges gilt für die Vielzahl von Broschüren und Periodika. Hier sehe ich großes Einsparpotential durch digitale Angebote, ohne dass den Bürgerinnen und Bürgern Informationen verloren gehen.

Als bürgernaher Landrat: mit Sicherheit vor Ort

Es darf nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger sich vom Staat im Stich gelassen fühlen. Gerade beim Thema Infrastruktur wird der Staat oft als übergriffig empfunden, während man selbst abgewimmelt wird. Hier muss ein Landrat tun was in seiner Macht steht, um die für die Menschen vor Ort bestmöglichen Lösungen zu suchen und zu erzielen.

Dieser Punkt ist für mich eng mit Transparenz verzahnt. Die Frage ist immer: wie gehe ich mit Bürgeranliegen um. Technokratisch oder menschlich? Verstecke ich mich hinter einem Paragraphen? Hinter meinen Mitarbeitenden? Oder suche ich nach Lösungen, Menschen und Bürokratie zueinander finden zu lassen? Der Beamte hat oft wenig Spielraum. Bürokratie entsteht meist in der Chefetage. Und kann dort auch am ehesten abgebaut werden. In jedem Fall müssen Entscheidungen bürgernah, transparent und nachvollziehbar getroffen und den Betroffenen kommuniziert werden.

Kommunalwahlen sind Persönlichkeitswahlen. Ich will ein Landrat für die Bürgerinnen und Bürger sein. Dazu möchte ich mindestens 4 bis 6 mal pro Jahr eine Landratssprechstunde vor Ort abhalten. Auch mal spontan bei einem Fußballturnier, Handballspiel, Schwimmwettbewerb oder ähnlichem vorbeischauen und die Mannschaft aus der Region anfeuern muss drin sein.

Rottal-Inn ist ein Flächenlandkreis. Das heißt, ein Landrat muss sich bemühen, ausgewogen alle Regionen zu besuchen. Das heißt für mich entweder bin ich selbst vor Ort – oder ich finde eine Vertretung. Ich will wissen, wo die Leute der Schuh drückt, dafür muss ich selbst hin oder einen Vertreter schicken und mich mit diesem dann austauschen. Zudem gibt es 60 Kreisräte. Das heißt: es sollte keine größere Veranstaltung geben wo der Kreis eingeladen ist, aber keine Präsenz zeigt. Und auf Bildern gilt: der Landkreis ist bunt. 50% und mehr für eine Partei sind passé und das darf man auch bei Grußworten und offiziellen Fotos von Veranstaltungen des Landkreises sehen. Die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wen sie auf dem Bild sehen wollen, nicht die Pressestelle des Landratsamtes.

Mit Sicherheit die Grundlage: Bildung

Schulen sind die Keimzelle einer modernen Gemeinde. Sie legen den Grundstein einer wertebasierten Erziehung und sind erster Bezugspunkt für die Integration unserer Jugend ins Orts- und Vereinsleben. Zudem ersparen wir den Kindern lange Busfahrwege. Fehlende Lehrkräfte und immer weniger Busfahrer bedrohen aber die gewachsenen Strukturen in den Gemeinden. Hier müssen wir wachsam sein und auf einer fairen Zuteilung gerade von jungen Lehrerinnen und Lehrern bestehen.
In die Bildung unserer Jugend investiertes Geld ist eine Investition in die Zukunft des Landkreises. Das gilt auch bei Baumaßnahmen, etwa Schul- oder Turnhallensanierungen, die wir weiterhin unterstützen werden.
Schwimmenlernen rettet Leben. Wir müssen unsere Kommunen daher unterstützen, ihre Bäder und Badeplätze zu erhalten. Kommunales Engagement wie beispielsweise in Mitterskirchen oder Arnstorf zur Schaffung neuer Bademöglichkeiten oder zu deren fortwährender Ertüchtigung ist zu begrüßen und unbedingt unterstützenswert. Auch das Hallenbad in Massing ist gerade für Schulschwimmen im Winter unabdingbar. Die Kooperation der Schulen im Landkreissüden mit dem Hallenbad Braunau am Inn führen wir mit mir als Landrat fort.
Mehr Anerkennung für Erzieherinnen und Erzieher! Diese Forderung ist mir ganz wichtig. Was in der Pflege hinsichtlich der verbesserten Arbeitsbedingungen richtig war, muss auch im Umgang mit unserem Nachwuchs gelten. Frühkindliche Bildung ist der Grundstein und damit der Schlüssel für späteren Bildungs- und damit oft auch beruflichen Erfolg. Auch wenn wir den Tarif nicht ändern können, sollten wir als Landkreis zumindest über ein Bonussystem oder lokale Anreize unsere Wertschätzung für diese enorm wichtige Berufsgruppe ausdrücken.

Mit Sicherheit engagiert: das Ehrenamt in Rottal-Inn

Das Ehrenamt ist das Rückgrat einer funktionierenden Gesellschaft. In Vereinen, Verbänden, Initiativen und anderen ehrenamtlichen Organisationen finden die Menschen Halt und Perspektive. Ein Sprichwort sagt: um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf. Das Dorf hat hoffentlich ein paar interessante Vereine, dann klappt es in der Regel gut, die Jugend von Brennpunkten fernzuhalten und ihnen von der Pike auf den Wert des Ehrenamtes mitzugeben. Was tun wir als Politik dafür? Wir setzen die Rahmenbedingungen. Da ist zum einen das Finanzielle durch Übungsleiterpauschalen, Ehrenamtskarten und Entlastungen von der Bürokratie. Hier müssen wir dranbleiben.
Ehrenamtler müssen aber auch gelobt und ihre unentgeltlich erbrachte Leitung sichtbarer gemacht werden. Sie machen das zwar ohne Lohn, aber keineswegs umsonst. Das muss immer betont werden. Ehrenamtliches Engagement ist unersetzlich, aber nicht unsterblich. Ist die Luft raus, tut man sich oft schwer mit einem Revival.
Gibt es Vereinsjubiläen, bin ich daher so oft es geht selbst vor Ort. Das derzeit wohl des Öfteren praktizierte Verfahren, dass nur das Auto des Landrates mit einem vom Chauffeur überbrachten Präsent vorfährt, beende ich umgehend. Meine Meinung: Ein Landrat, der sich nicht um die ehrenamtlichen Organisationen kümmert, ist eine Fehlbesetzung.

Mit Sicherheit ich: mein Fazit

Politik muss ehrlich sein. Eine Politik, die vorgibt alles im Griff zu haben und ständig Dinge verspricht die sie nicht umsetzen kann, ist genau das nicht.
Politik muss Differenzen aushalten. Probleme und Konflikte müssen beim Namen genannt werden, sie müssen den Bürgerinnen und Bürgern transparent vermittelt werden: das schafft Unterscheidbarkeit.
Politik muss auch den Kompromiss loben. Absolute Mehrheiten schaffen nur Stagnation und führen zu einer Arroganz der Macht. Ein guter Kompromiss hingegen beinhaltet oft viele Sichtweisen und sorgt dafür, dass sich die beste Idee und nicht die am lautesten vorgebrachte durchsetzt.
Politik muss nachhaltig und mit Disziplin betrieben werden. Einen Baum pflegt man, indem man ihn regelmäßig zurechtstutzt und greift nicht ohne Not zur Kettensäge.
Politik muss praxistauglich sein. Wir müssen passgenaue Lösungen auf individuelle Problemstellungen finden statt weiter Betriebsblindheit hinzunehmen. Die Devise lautet: praktikable Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger in Rottal-Inn statt Parteibuchwirtschaft und Ideologie. Das ist ein Knochenjob. Aber genau dafür brenne ich.

Politik bedeutet für mich also: mit Sicherheit für die Menschen in Rottal-Inn da sein. Das ist mein Anspruch an mich für die nächsten sechs Jahre. Dafür brauche ich am 08. März Ihr Vertrauen und bitte um Ihre Stimme.

Ihr

Martin Koppmann