MEINE PERSON

GESTATTEN, MARTIN KOPPMANN

Man hört es vielleicht ab und an noch durchklingen, geboren bin ich 1969 in Nabburg in der Oberpfalz und somit 56 Jahre jung. Seit 1993 lebe ich aber im schönen Rottal-Inn, gemeinsam mit meiner Frau Petra, einer gebürtigen Simbacherin, und unseren 4 mittlerweile erwachsenen Kindern Philipp, Florian, Annalena und Daniel. Zuerst haben wir uns in Simbach niedergelassen, 2002 sind wir ein Heisl weiter nach Kirchdorf am Inn gezogen, da wir dort unser Wunschhaus gefunden haben.

Beruflich

führte mich mein Weg nach der Mittleren Reife im März 1987 an die Bayerische Polizeischule nach Eichstätt. Nach dem erfolgreichen Abschluss hieß es für mich erstmal wie für so viele Beamte: ab in die Landeshauptstadt. In München war ich zunächst der Bereitschaftspolizei und Einsatzhundertschaft zugeteilt und mein erstes Revier war dann die Polizeidienststelle in München-Schwabing. Schrittweise habe ich mich dann über Trostberg, Mühldorf am Inn und Burghausen zu meiner Familie gearbeitet und bin seit 2004 in und um Simbach am Inn im Einsatz. Hier bin ich mittlerweile stellvertretender Dienstgruppenleiter und konzentriere mich neben dem Schichtdienst vor allem auf die Jugendarbeit. Als Schulverbindungsbeamter bin ich erster Ansprechpartner für die Schulen im Dienstbereich, wenn es darum geht, Präventionsarbeit zu leisten oder bereits bestehende Probleme zu lösen. Als ausgebildeter Präventionsbeamter fungiere ich in den Schulen als Multiplikator für Zivilcourage und bin in der Gewalt-, Sucht- und Drogenprävention tätig.

Politisch

bin ich seit meiner Jugend am politischen Geschehen interessiert. Durch meinen Vater bin ich nicht nur beruflich familiär vorbelastet – er war auch Polizist – sondern auch früh mit der Kommunalpolitik vertraut geworden. War ich zunächst in der Jungen Union aktiv, führte mich mein Weg in Rottal-Inn zur UNS/FW in Simbach, wo ich derzeit 1. Vorsitzender bin. Seit der Kommunalwahl 2020 sitze ich im Stadtrat von Simbach und habe ein Kreistagsmandat auf der Liste der Freien Wähler nur knapp (Rang 9 bei 8 erreichten Mandaten) verpasst. 2025 wurde ich nach einem gesundheitsbedingten Rücktritt dann als Kreisrat vereidigt und habe mit der Neuwahl des Kreisvorstandes der Freien Wähler dort auch die Position des 1. Stellvertretenden Vorsitzenden übernommen.

Und jetzt? Habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden, mich auf den Weg an die Landkreisspitze zu machen. Bei der Kommunalwahl am 08. März 2026 trete ich für die Freien Wähler als Landratskandidat an.

Wie tickt der kerl,

der das neue Gesicht des Landkreises werden will? Ein belastbares Novemberkind und klassischer Skorpion-Mann: leidenschaftlich, tiefgründig, diszipliniert und ehrgeizig? Vielleicht nicht die schlechtesten Eigenschaften eines Politikers. An erster Stelle kommt für mich aber privat meine Familie. Meine Frau und ich sind ein eingespieltes und vertrautes Team und ergänzen uns auf Augenhöhe. Gelebte Gleichberechtigung ist für mich Alltag. Als Mann fehlt mir dadurch nichts, im Gegenteil, ich habe unglaublich viel gewonnen. Als Familienkoch kann ich beispielsweise ungestört vor mich hinbruzzeln und schnippeln und nachdenken. Nachmittags gehen wir dann gerne gemeinsam Kaffeetrinken und gönnen uns ein Stück Kuchen. Um diese lukullischen Genüsse auszugleichen, ist Sport für mich eine wichtige Konstante: früher war ich aktiver Fußballer, Kegler und Rettungsschwimmer, heute findet man mich oft auf meinem Mountainbike in den Hügeln des Inntals, in der Crossfit-Box oder in den Wäldern um Kirchdorf. Nachdem die Kinder zusehends eigene Wege gehen, begleiten mich dabei derzeit vor allem unsere beiden Hunde Mino und Nala. Gerne bin ich zudem in den Bergen. Ich genieße die freie Natur bei einer Wanderung oder bin auch oft in den Felswänden eines Klettersteiges, im Hochgebirge oder nun eben, im übertragenen Sinne, auf dem Weg an die Landkreisspitze unterwegs!

Ehrenamt

Für mich keine Belastung (ja gut okay, manchmal ist es zach und ich ärgere mich so richtig über bestimmte Dinge), sondern ein wertvoller Teil meines Lebens. Das Ehrenamt hat mir neben Familie, Hobbies und Beruf unglaubliche viele tolle Momente und Menschen in meinem Leben geschenkt, die ich nicht missen möchte. Seit 20 Jahren leite ich als 1. Vorsitzender die Sektion Simbach im Deutschen Alpenverein. In dieser Zeit konnte ich gemeinsam mit meinem Team die Sektion Simbach zum mitgliederreichsten Verein des Landkreises entwickeln. Der Erhalt und die Verwaltung der sektionseigenen Hütte in Saalbach-Hinterglemm, der Bau und die Eröffnung der Kletterhalle 2012 und des Außenkletterturms 2018 zählen zu den Meilensteinen meiner Vereinsarbeit. Dabei habe ich gelernt: manchmal dauert es, manchmal verliert man eine Schlacht, aber wenn man dranbleibt, vielleicht die Perspektive wechselt, hat man gute Chancen am Ende ein Projekt bestmöglich abzuschließen. Gekappt habe ich meine Wurzeln in die Oberpfalz übrigens nicht nur sprachlich nicht: wenn am Ende des Jahres noch ein bisschen Zeit übrig ist, bin ich als Heiliger Nikolaus für die Kinder in meiner alten Heimat unterwegs – im Rahmen meiner 40jährigen Mitgliedschaft bei der Kolpingsfamilie Nabburg. Sie ahnen es: auch dieses Amt habe ich von meinem Vater übernommen und bin es nicht mehr losgeworden.

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